Digitale Plattform für Batteriematerialdaten, -wissen und deren Verknüpfung

Projektlaufzeit:
01.03.2021 – 29.02.2024

DigiBatMat ist im ProZell Kompetenzcluster beim Projektträger Jülich angesiedelt und Teil der Plattform MaterialDigital.

Institute:

  • INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien (INM)
  • HS Aalen – Technik und Wirtschaft (HSAA)
  • AWS-Institut für digitale Produkte und Prozesse gGmbH (AWSi)
  • TU Braunschweig, Institut für Partikeltechnik (iPAT)
  • KIT, Institut für Angewandte Informatik und Formale Beschreibungsverfahren (AIFB)
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Partner:

Technische Universität Braunschweig
KIT

Die Eigenschaften von Batteriematerialien werden heute bei jedem Entwicklungsschritt durch aufwändige Serienversuche neu ermittelt. Die dabei gewonnenen, heterogenen Daten lassen sich bisher nur schwer mit Daten aus Herstellungsprozess und Systemcharakterisierung verknüpfen, um sie miteinander und dem Stand der Forschung zu vergleichen. Dieses Projekt schafft eine Plattform für das interoperable Management von Daten zu Batteriematerialien, die Vorhersagen zu Qualität und Performanz durch Maschinenlernen und Korrelationsanalyse ermöglicht. Ein etabliertes (NMC) und ein innovatives Referenz-Elektrodenmaterial (LMO/LTO) werden im Projekt vom Rohstoff bis zur Zelle charakterisiert, verbessert und verglichen. Der Komplexität des Systems „Batterie“ und seinen heterogenen Materialien wird durch eine Ontologie Rechnung getragen, in der die Komponenten auf verschiedenen Skalen eindeutig beschrieben sind. So können Materialdaten und -wissen logisch stringent verknüpft und abgefragt werden.